Sonntag, 9. Februar 2014

Mein Edinburgh Bericht

Das Vollzeit-Praktikumsprogramm in Großbritannien das ich belegte besteht aus einem großen und einem mittleren Schwerpunkt. Dazu kamen wählbare kleine Bereiche. Das Programm war in der schottischen Hauptstadt Edinburgh. Es dauerte, mit einer kurzen aber intensiven Vor- und Nachbereitung, vier Wochen. Es ging darum zusammen mit schottischen Mitarbeitern vor Ort ein Reisemagazin über Edinburgh zu erstellen. Leser der Magazine sind überwiegend junge ausländische Touristen die Edinburgh besuchen wollen. 

Der große Schwerpunkt war der Bereich Reisejournalismus mit den Schreib-Workshops und Treffen mit den Journalisten aus Schottland. Das war eine Mischung aus theoretischen Vorlesungen und praktischen Anwendungen wobei die Praxis überwog. Die Scottish Culture Treffen mit einer Lehrerin aus Edinburgh bildeten den zweiten, kleineren Schwerpunkt. Ein Teil davon war im Projektraum und ein weiterer zeitlich umfassenderer Teil in den Zusammenhang mit Besuchen gebracht.
Wir mussten dann noch Bereiche dazuwählen. Da gab es beispielsweise das Editing wo man mitmachen konnte oder das Layout, die Fotos. Mehr Bereiche wurden noch spezialisiert was die Recherche betrifft.
Das war die Struktur des Programms. Die ganzen Pflichtmodule auf der einen Seite und die Wahlmodule als Ergänzung. Die Qualität und der Anspruch des Programms waren schon hoch wobei es deutliche Unterschiede zu dem gibt was wir aus Deutschland gewohnt sind. Auf Kommunikation und Ausdruck wird viel Wert gelegt, etwas weniger auf Vorschriften und Regeln. Es gab schon genaue Vorgaben was die Texte, Kennzeichnungen, Informationen und ähnliches betraf aber eben nicht so sehr zur Gestaltung des imprint zum Beispiel wo man sehr frei war. Die Mehrzahl der Studenten kam zwar aus Deutschland aber es waren auch Studenten aus USA, England, Italien, Schweiz mit uns dort.

Die Vorbereitung wurde so gestaltet dass wir kleine Handbücher zum Travel Writing bekamen und die Bücher die in früheren Programmen entstanden waren ansehen sollten. Die Seminarräume liegen auch zentral in der Innenstadt so dass wir kurze Wege vom Apartment aus hatten. Die Räume waren in einem sehr guten Zustand und mit Internetzugang ausgestattet. Die Betreuung mit den Ansprechpartnern vor Ort war gut.

Meine Entscheidung für die Apartments, organisiert von Curso24EG stellte sich im nachhinein als richtig heraus. Die Gebäude waren in der Innenstadt und die Ausstattung war gut. Man hatte eine gut ausgestattete Küche, auch eine Waschmaschine und Internetanschluss. Für den relativ günstigen Preis, Wohnen in Edinburgh ist sehr teuer, waren wir sehr positiv überrascht. Wir fanden die Apartments sauber, modern und sicher.

Die Besuche und ein größerer Ausflug nach Cramond waren gut organisiert. Sie dienten in erster Linie der Recherche für unser Buch. Die Stadt Edinburgh hat für die eigene Freizeit so viel zu bieten, dass einem nie langweilig wurde.

Trotz weniger Kritikpunkte bin ich mit meiner Entscheidung das Programm zu nehmen nach wie vor sehr zufrieden. Edinburgh ist eine aufregende Stadt, die Sprache verbessert man einfacher im englischsprachigen Ausland. Die relativ kurze Programmdauer fanden wir als großen Pluspunkt, dann hatte man noch Zeit für anderen Sachen in den Semesterferien. 

Dank der Unterstützung von Curso24EG ist der Bewerbungsprozess unkompliziert und reibungslos verlaufen. Ich habe meine Bewerbungsunterlagen, wie Lebenslauf und Letter of Motivation eingereicht und meine Unterlagen wurden nach Durchsicht an eine Entscheiderin aus Schottland weitergeleitet. Mein Ansprechpartner hat mir schnell und zuverlässig meine Fragen beantwortet. Die Anforderungen konnte ich problemlos erfüllen. Zeit- und Kostenaufwand sind insgesamt überschaubar. Ich bin froh dass ich in Edinburgh bei dem Programm war.

Montag, 6. Januar 2014

Scot To Be Fun: The World's End

Wer den Film der beiden britischen Drehbuchautoren Pegg und Wright kennt wird vielleicht, so wie wir, ganz gespannt darauf sein ob es The World's End auch in Edinburgh zu entdecken gibt. Wir wurden schnell fündig: der berühmte World's End pub ist fester Bestandteil auch in der schottischen Hauptstadt Edinburgh. Die Geschichte reicht bis in das 16. Jahrhundert zurück als Edinburgh von hohen Schutzmauern umgeben war. Am heutigen Platz des Pub gab es die Zugangstore zur Stadt. Da sich die Bewohner Edinburghs zu dieser Zeit nicht hinter die Tore wagten markierte der Zugang wirklich das Ende der Welt für sie. Heute erfreuen sich Touristen und Einheimische gleichermaßen an der freundlichen Atmosphäre und dem leckeren Essen und Bier. Das Ende der Welt ist von Montag bis Freitag von 11 Uhr bis 1 Uhr sowie Samstag und Sonntag von 10 Uhr bis 1 Uhr geöffnet. Zentral auf der High Street gelegen ist es leicht zu finden und war für uns allemal einen entspannten Besuch wert.

Seit 2007 absolvieren junge Leute mit hohem Interesse an journalistischem Schreiben und der Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse im Gastland sowie der interkulturellen Kompetenzen die Curso/CTR Praktikumsprogramme mit den Schwerpunkten Reisejournalismus/Culture sowie Reisejournalismus/Sprachtraining in Barcelona, Berlin, Edinburgh, Lyon und Madrid. 

Freitag, 6. Dezember 2013

Edinburgh spezial - Zeitreisen leicht gemacht?

Mit einem ersten Spaziergang durch die malerischen Gassen von Edinburgh wird schnell klar dass die Kunst und Geschichte das Wesen der schönen schottischen Hauptstadt maßgeblich prägen. Die Schotten sind voller Leidenschaft für ihre Geschichte, berichten gern über ihre Traditionen und Kultur und haben Edinburgh zu einem bedeutenden Standort von hervorragenden Museen und Galerien geformt. Zu den meisten Ausstellungen mit den vielfältigen historischen, religiösen, kulturellen, literarischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Themengebieten haben Touristen und Einheimische kostenlosen Zugang.

Die größeren Galerien und Museen sind das Nationalmuseum von Schottland, die schottische Nationalgalerie, die Scottish National Portrait Gallery, die Scottish National Gallery of Modern Art und die Liste lässt sich fortsetzen. Diese bieten beeindruckende, informative und zum Nachdenken anregenden Exponate, die jährlich viele Tausend neugierige Besucher anziehen. Edinburgh hat auch eine Auswahl an kleineren Museen und Galerien, die nicht weniger interessant sind als ihre größeren Verwandten. Einige Beispiele sind das Writers Museum, das Museum of Childhood und das People's Story Museum.

Unser Favorit aus den kleinen Museen war beim Curso/CTR Praktikumsprogramm das zuletzt genannte. Das People's Story Museum gibt den Besuchern einen Einblick in das Leben der einfachen Leute Edinburgh's in der Zeit ab dem späten 18. Jahrhundert. Die Wirkung der Ausstellung wird durch die historische Atmosphäre des Canongate Tollbooth Gebäudes aus dem 16. Jahrhundert verstärkt, in dem das Museum beheimatet ist. Bei der Betrachtung fühlte ich mich als würde ich tatsächlich Hunderte von Jahren in der Zeit zurückreisen. Besonders die vielfach zu betrachtenden historisch gekleideten Modelle und authentischen schottischen Artefakte verstärken diesen Eindruck. Problemlos konnte ich mir vor meinem inneren Auge vorstellen eine junge Frau in Edinburgh eben während dieser Zeit zu sein. Weiter ging die virtuelle Reise durch die Jahrhunderte, spürbar die Not welche die Menschen der Stadt zu ertragen hatten. Zum Abschluss konnten wir noch erfahren dass die Einheimischen viel freiwilliges Engagement aufgewendet haben um die Fertigstellung des Museums zu ermöglichen. Das ist der vielleicht beste Teil der Reise durch die vergangenheit Edinburghs - die Leidenschaft der schottischen Hauptstädter für die Geschichte ihrer Stadt.
Team Curso/CTR Travel Writing Edinburgh

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Erfahrungsberichte und Ausblick??

Wer es nicht die kompletten Semesterferien in heimatlichen Gefilden aushält sondern an eine spannende Reise in eine andere Kultur denkt, für den könnten die Reisejournalismus-Programme genau das Richtige sein. Die reisejournalistischen, fremdsprachlichen und kulturellen Fähigkeiten unter Beweis stellen, testen oder optimieren kann man auch im kommenden Jahr 2014 wieder in Edinburgh, Barcelona, Berlin, Madrid und Lyon.

Innerhalb von drei Wochen im Gastland entwickeln die ausgewählten Projektteilnehmer einen professionellen Reiseführer/ein Reisemagazin über die Stadt der Wahl, mit allem drum und dran wie der Recherche, dem Schreiben, Fotografieren, Layouten, Editieren und Publizieren. Nicht die reisejournalistischen Vorkenntnisse sind das Wichtigste für eine erfolgreiche Bewerbung zu einem der Praktikumsprogramme. Es ist die Motivation Neues zu erkunden in einer fremden Sprache und Kultur, mit professionellen Journalisten, Projektmanagern, Layoutern des Gastlandes, sowie die Kreativität und Begeisterung für die Stadt und das Projekt. Die Themen, zu denen die Projektteilnehmer des Curso/CTR Praktikumsprogramms recherchieren, sind nur zum Teil vorgegeben so dass sich die individuellen Stärken der jungen Schreiberlinge weiterentwickeln können. Da man sein Wissen und seine Interessen frei einbringen kann, gelingt es jedem, sich in seinen Aufgaben und seinen eigenen Texten zu verwirklichen. Ganz gleich, für welche Stadt man sich letztendlich entscheidet, die Praktikumsprogramme lassen den persönlichen Erfahrungsschatz wachsen und garantieren eine Weiterbildung durch internationale Begegnungen im beruflichen und sozialen Bereich. Am Schluss steht mit einem professionell veröffentlichtem Reiseführer/Reisemagazin ein Resultat, das die Teilnehmer stolz ihre eigene Leistung nennen dürfen.


Um einen Überblick zu den im Projektjahr 2013 entstandenen Reiseführern/Reisemagazinen zu bekommen rufen Sie bitte die Rubrik Magazine bei www.curso24.de/ auf. Bei gleicher Quelle stehen Ihnen auch Informationen zu den Praktikumsprogrammen Reisejournalismus in Edinburgh, Madrid, Barcelona, Berlin und Lyon des kommenden Jahres zur Verfügung.
Redaktion Curso/CTR

Freitag, 14. Juni 2013

Aktuelles



Curso/CTR organisiert Praktikumsprogramme in den Bereichen Reisejournalismus und Sprachen. Die Projekte sind am besten geeignet für junge Menschen die in einem kreativen internationalen Team arbeiten und dazulernen möchten, kombiniert mit Culture Schulungen sowie an den Projektstandorten Madrid, Berlin und Lyon mit einem projektbezogenen Sprachunterricht. Die aktuellen Standorte sind: Berlin, Edinburgh (Schottland), Madrid (Spanien), Lyon (Frankreich) und Barcelona (Spanien/Katalonien).


Curso/CTR führt die Projekte seit 2007 durch, aus learning by doing kann eine erfolgreiche Karriere in den kreativen Industrien entstehen. So arbeiten unsere Absolventen heute für Online- und Print Magazine, Culture Websites oder auch für die Curso/CTR Projekte in Europa. Unsere Projekte sind eine reale Erfahrung mit der Unterstützung der jeweiligen lokalen Journalisten, Layouter und Projektmitarbeiter, aber auch unter Zeitdruck und mit einem hohen Maß an Verantwortung, ein professionelles Magazin fertigzustellen. Team Member haben jede Chance sich neue fachliche Fähigkeiten anzueignen, eine Fremdsprache zu verbessern, cultural skills zu erweitern, neue Freunde zu finden und die soft skills bestätigt zu bekommen.

Wir freuen uns auf die kommenden Projekte.
Redaktion Curso/CTR




Dienstag, 21. Mai 2013

Report zur Haggis Jagd in Schottland


Haben Sie sich schon einmal auf eine wilde Haggis Jagd begeben? fragte mich der schottische Barkeeper. Natürlich war mir Haggis bei meinen vorigen Besuchen in Edinburgh nicht entgangen. Allerdings bereits erlegt und auf einem Teller serviert statt in freier Wildbahn. Der Barkeeper fuhr fort mit dem konkreten Angebot. "Sie können eine Reise buchen mit den Haggis Adventures und sich auf die Suche begeben nach wilden Haggis, die herumlaufen in Schottland", erklärte er mir. Ich muss zugeben dass ich nicht wusste wie eine lebendige Haggis Kreatur denn eigentlich beschaffen ist. An der Reaktion des Barkeepers bemerkte ich dann doch bald den Trick des Ganzen. Angeblich ist es ein häufig vorkommender Scherz der einheimischen Schotten für die Touristen, dass Haggis als Säugetierart in den Nächten die Highlands bevölkern.

Die meisten Touristen kennen Haggis nach einem Schottland und Edinburgh Besuch gut denn man kann dem Nationalgericht kaum entkommen. Das traditionelle schottische Gericht auch aus Herz, Leber und Lungen des Schafs, im Magen gebündelt und dann gekocht. Allerdings ergeht es einigen anderen Leuten wie mir; nie gehört von den frei lebenden Haggisarten vor dem ersten Schottland Besuch. Wenn Sie auf der Jagd nach Fabelwesen sind bietet sich in Schottland also ab sofort neben Schottland‘s anderem berüchtigten Bewohner, Nessie von Loch Ness, eine weitere mystische Option.

Seit Haggis also die Highlands wieder besiedelten müssen sie gut ausgestattet sein für das bergige Gelände. So wird neuerdings häufiger beobachtet dass die meisten Haggisarten in den Highlands zwei längere Beine als üblich haben, beide entweder auf der rechten oder der links Seite, um im Rundlauf den nächsten Hügel zu erklimmen. Das erlaubt den schottischen Highland Haggis aber nur die Fortbewegung in eine Richtung.  Häufig wird den Haggis Jägern somit empfohlen die schwer zu fassenden Kleintiere aus der anderen Richtung aus anzugreifen.

Jedes Kalenderjahr im Dezember können auch Sie eine offizielle Haggis Jagd beobachten, durchgeführt von der schottischen Tageszeitung The Scotsman. Zehn Kameras sind über das Land verteilt, um die besten Haggis Spots stets im Auge zu behalten. Die wenigen Momente, an denen sich die Kleintiere blicken lassen sollen unbedingt für die Nachwelt festgehalten werden.

Team Curso/CTR Edinburgh, basierend auf einem Artikel von Genevieve Labadié
Fotos: visitscotland

Montag, 29. April 2013

So, ye’re into culture, aye?

Nae borra! No problem, you’re in Edinburgh and it has plenty of it. Being Scotland’s capital city, Edinburgh is actually the London of the North. With its world heritage architecture and its many museums, galleries, and theaters, Edinburgh really is Scotland’s cultural centre. Old and New Town visually bear Scotland’s history from the Middle Ages to the Scottish Enlightenment, and right into the present. But there is a lot of living Scottish history to find in the streets - listen to Gaelic, try the infamous haggis and dance a Ceilidh, once you’re there. We’ve picked out the highlights for you!

Another Way of Remembrance - Memorial Benches

Princes Street Gardens is a very peaceful place to be, tranquil but alive with locals and tourists walking around, taking pictures, relaxing, or enjoying their lunch time. It took a while before I noticed that there is an engraved plaque on every bench; they are not just simple benches, they are Memorial Benches, representing stories of people who lived in Edinburgh or had just been there for a few weeks but fell immediately in love with this city. The benches are paid for by friends or family members so there is somewhere other than the graveyard to remember them. The inscriptions on the plaques are simple messages, illustrating how their closest friends felt about them, or what they had contributed to the life of the city. Once you notice these benches, you will see them everywhere around Edinburgh. They are not just in parks, but also in every public place you can imagine, like golf clubs, hospitals, and churches, as well as right along the garden side of Princes Street itself. Few of us had ever seen these kinds of benches in Europe before, so it is a very unique kind of remembrance.

“It really calms one down if you sit on one of the benches,” said a woman from France who has lived in Edinburgh for four years. You think about your own life and your own mortality. But there is this other side, the side that celebrates peoples’ lives while wondering about what job they had or where they loved to travel. Even if you are just in Edinburgh for a few days, take a little time and sit on one of the benches. You will sense an aura of peace.
Curso/CTR Travel Writing Team Edinburgh